ISTQB Glossar

ISTQB-Glossar

In der Software-Tester-Ausbildung lernen Sie die Grundlagen des Softwaretestens kennen, inklusive vieler grundlegender Fachbegriffe rund um die Themen Qualität, Testen und Fehler. Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Fremdwörter im Software-Testing.

A

Abnahmekriterien
Diejenigen Kriterien, die ein System oder eine Komponente erfüllen muss, um durch den Benutzer, Kunden oder eine bevollmächtigte Instanz abgenommen zu werden. [Nach IEEE 610]
Abnahmetest
Formales Testen hinsichtlich der Benutzeranforderungen und -bedürfnisse bzw. der Geschäftsprozesse. Es wird durchgeführt, um einem Auftraggeber oder einer bevollmächtigten Instanz die Entscheidung auf der Basis der Abnahmekriterien zu ermöglichen, ob ein System anzunehmen ist oder nicht. [Nach IEEE 610]
Abweichung
Jedes Ereignis, welches während des Testens auftritt und weiterer Untersuchungen bedarf. [Nach IEEE 1008]
Agile Softwareentwicklung
Eine auf iterativer und inkrementeller Entwicklung basierende Gruppe von Softwareentwicklungsmethoden, wobei sich Anforderungen und Lösungen durch die Zusammenarbeit von selbstorganisierenden funktionsübergreifenden Teams entwickeln.
Anforderung
Eine vom Benutzer benötigte Eigenschaft oder Fähigkeit, die eine Software erfüllen oder besitzen muss, um einen Vertrag, einen Standard, eine Spezifikation oder ein anderes formales Dokument zu erfüllen. [Nach IEEE 610]
Anweisung
Syntaktisch definierte Einheit einer Programmiersprache (z.B. Zuweisung an eine Variable), die typischerweise die kleinste, unteilbare ausführbare Einheit darstellt.
Anwendungsfall (englisch: Use-Case)
Eine Folge von Vorgängen in einem Dialog zwischen einem Akteur und einer Komponente oder einem System, die zu einem konkretem Ergebnis führen. Ein Akteur kann dabei ein Benutzer sein, oder irgendetwas, was Informationen mit dem System austauschen kann.
Äquivalenzklasse
Teil des Wertebereichs von Ein- oder Ausgaben, in dem ein gleichartiges Verhalten der Komponente oder des Systems angenommen wird, basierend auf der zugrunde liegenden Spezifikation.
Aufrufgraph
Repräsentation der Aufrufbeziehungen der Unterprogramme eines Programmes.
Auswirkungsanalyse
Die Untersuchung und Darstellung der Auswirkungen einer Änderung von spezifizierten Anforderungen auf die Entwicklungsdokumente, auf die Testdokumentation und auf die Komponenten.

B

Benutzbarkeit
Ausmaß, in dem ein Softwareprodukt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um festgelegte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.
Bestanden
Ein Test wird als bestanden bezeichnet, wenn das tatsächliche mit dem vorausgesagten Ergebnis übereinstimmt.
Black-Box-Test
Funktionales oder nicht-funktionales Testen ohne Nutzung von Informationen über Interna eines Systems oder einer Komponente.

C

Change Control Board
Eine Gruppe von Personen, die verantwortlich ist für die Bewertung und Freigabe/Nichtfreigabe der Implementierung von vorgeschlagenen Änderungen an freigegebenen Konfigurationsobjekten und für die Sicherstellung der freigegebenen Änderungen. [IEEE 610]
Code
Anweisungen und Datendefinitionen einer Programmiersprache (Quellcode) oder wie sie durch einen Assemblierer, Compiler oder einen anderen Übersetzer erzeugt werden. [IEEE 610]
Codeüberdeckung
Eine Analysemethode, die bestimmt, welche Teile einer Software durch eine Testsuite ausgeführt wurden und welche Teile nicht ausgeführt wurden, z.B. Anweisungs-, Entscheidungs- und Bedingungsüberdeckung.
Compiler
Ein Softwarewerkzeug, welches ein Programm, geschrieben in einer höheren Programmiersprache, in eine Maschinensprache transformiert. [IEEE 610]

D

Datenfluss
Eine abstrakte Darstellung der Abfolge von Zustandsänderungen eines Datenobjekts, bei der die Zustände des Objekts sind: Definition/Neuanlage, Verwendung oder Löschung. [Beizer]
Datenflussanalyse
Statisches Analyseverfahren, das auf der Definition und Verwendung von Variablen basiert und fehlerhafte Zugriffssequenzen auf die Variablen des Testobjekts nachweist.
Debugger (auch: Debugging-Werkzeug)
Ein Entwicklungswerkzeug, das benutzt wird, um Fehlerwirkungen zu reproduzieren und Zustände von Programmen und ihre korrespondierenden Fehlerzustände zu untersuchen. Mit einem Debugger können Entwickler ein Programm Schritt für Schritt ausführen, an einer beliebigen Stelle anhalten und den Wert von Variablen setzen bzw. sich den aktuellen Wert anzeigen lassen.
Debugging
Tätigkeit des Lokalisierens/Identifizierens, Analysierens und Entfernens der Ursachen von Fehlerwirkungen in der Software.
Dynamischer Test
Prüfung des Testobjekts durch Ausführung auf einem Rechner.

E

Endekriterien
Die Menge der abgestimmten generischen und spezifischen Bedingungen, die von allen Beteiligten für den Abschluss eines Prozesses akzeptiert wurden. Endekriterien für eine Aktivität verhindern es, dass die Aktivität als abgeschlossen betrachtet wird, obwohl Teile noch nicht fertig sind. Endekriterien werden in Berichten referenziert und zur Planung der Beendigung des Testens verwendet. [Nach Gilb und Graham]
Entscheidung
Eine Stelle in einem Programm, an der der Kontrollfluss in zwei oder mehrere alternative Wege verzweigen kann. Ein Knoten mit zwei oder mehreren ausgehenden Kanten.
Entscheidungsausgang
Das Ergebnis einer Entscheidung, das den einzuschlagenden Weg im Kontrollfluss bestimmt.
Entscheidungstabelle
Eine Tabelle von Regeln, die jeweils aus einer Kombination von Bedingungen (z.B. Eingaben und/oder Auslösern) und den dazugehörigen Aktionen (z.B. Ausgaben und/oder Wirkungen) bestehen. Entscheidungstabellen können zum Entwurf von Testfällen verwendet werden.
Entscheidungstabellentest
Ein Black-Box-Testentwurfsverfahren, bei dem Testfälle im Hinblick auf die Ausführung von Regeln einer Entscheidungstabelle entworfen werden. [Egler63]
Entscheidungstest
Ein White-Box-Testentwurfsverfahren, bei dem Testfälle im Hinblick auf die überdeckung der Entscheidungsausgänge entworfen werden.
Erfahrungsbasiertes Testen
Testen, das auf der Erfahrung, dem Wissen und der Intuition des Testers basiert.
Erschöpfender Test
Testansatz, bei dem die Testsuite alle Kombinationen von Eingabewerten und Vorbedingungen umfasst.
Exploratives Testen
Ein informelles Testentwurfsverfahren, bei dem der Tester den Entwurf der Tests aktiv steuert, indem er testet und die Informationen, die er während des Testens erhält, zum Entwurf neuer besserer Tests verwendet. [Nach Bach]

F

Feature
Ein Attribut einer Komponente oder eines Systems, spezifiziert oder abgeleitet aus der Anforderungsspezifikation (z.B. Zuverlässigkeit, Gebrauchstauglichkeit oder Entwurfsrestriktionen). [Nach IEEE 1008]
Fehler- und Abweichungsbericht
Ein Dokument, das ein Ereignis auflistet, welches während des Testens aufgetreten ist und untersucht werden muss. [Nach IEEE 829]
Fehlerfindungsrate
Anzahl der Fehlerzustände, die in einer Teststufe gefunden wurden, dividiert durch die Gesamtzahl der Fehlerzustände, die in dieser Teststufe und danach mit jeglichen Mitteln gefunden wurden.
Fehlermanagement
Prozess der Erkennung, der Analyse, der Bearbeitung und des Abschlusses eines aufgedeckten Fehlerzustands. Er umfasst Aufzeichnung, Klassifizierung und die Identifikation der Auswirkungen. [Nach IEEE 1044]
Fehlermaskierung
Ein Umstand, bei dem ein Fehlerzustand die Aufdeckung eines anderen verhindert. [Nach IEEE 610]
Fehlernachtest
Die Wiederholung aller Testfälle, die vor der Fehlerkorrektur eine Fehlerwirkung erzeugt haben. Sie dient der Überprüfung, ob die Korrektur des ursächlichen Fehlerzustands erfolgreich war.
Fehlerwirkung
Abweichung einer Komponente/eines Systems von der erwarteten Lieferung, Leistung oder dem Ergebnis. [Nach Fenton]
Fehlerzustand
Defekt (innerer Fehlerzustand) in einer Komponente oder einem System, der eine geforderte Funktion des Produkts beeinträchtigen kann, z.B. inkorrekte Anweisung oder Datendefinition. Ein Fehlerzustand, der zur Laufzeit angetroffen wird, kann eine Fehlerwirkung einer Komponente oder Systems verursachen.
Fehlhandlung
Die menschliche Handlung, die zu einem falschen Ergebnis führt. [Nach IEEE 610]
Funktionales Testen
Testen, das auf der Analyse der funktionalen Spezifikation einer Komponente oder eines Systems basiert.

G

Grenzwert
Ein Ein- oder Ausgabewert, der am Rand einer Äquivalenzklasse liegt oder im kleinstmöglichen inkrementellen Abstand auf der einen oder anderen Seite vom Rand, z.B. der kleinste und der größte Wert eines Bereichs.
Grenzwertanalyse
Ein Black-Box-Testentwurfsverfahren, bei dem die Testfälle unter Nutzung von Grenzwerten entworfen werden.
GUI
Abkürzung von Graphical User Interface (graphische Benutzungsoberfläche).

H

I

inkrementelles Entwicklungsmodell
Ein Entwicklungsmodell, bei dem ein größeres Projekt als Serie von Inkrementen entwickelt wird, von denen jedes einen Teil der gesamten Anforderungen an das Projekt umsetzt. Die Anforderungen werden dabei priorisiert und in entsprechender Reihenfolge in den Inkrementen ausgeliefert. In einigen, aber nicht in allen Versionen dieses Modells durchläuft jedes Inkrement ein "Mini-V-Modell" mit den Phasen Entwurf, Implementierung und Testen.
Instrumentierung
(Werkzeuggestütztes) Einfügen von Protokoll- oder Zählanweisungen in den Quell- und/oder Objektcode eines Testobjekts, um während der Ausführung Informationen über das Programmverhalten zu sammeln. Damit lässt sich beispielsweise die Codeüberdeckung messen.
Integration
Der Prozess der Verknüpfung von Komponenten zu größeren Gruppen.
Integrationstest
Testen mit dem Ziel, Fehlerzustände in den Schnittstellen und im Zusammenspiel zwischen integrierten Komponenten aufzudecken.
Iteratives Entwicklungsmodell
Ein Entwicklungsmodell, bei dem das Projekt in eine größere Anzahl von Iterationen aufgeteilt wird. Eine Iteration ist ein vollständiger Entwicklungszyklus, der eine (interne oder externe) Freigabe eines ausführbaren Produkts ergibt. Dieses Produkt ist eine Teilmenge des zu entwickelnden Endprodukts. Die Entwicklung schreitet von Iteration zu Iteration bis zum Endprodukt hin fort.

J

K

Komparator
Werkzeug zum automatischen Vergleich der tatsächlichen (Ist-) mit den vorausgesagten (Soll-) Ergebnissen.
Komponente (auch: Modul, Unit)
Kleinste Softwareeinheit, die für sich getestet werden kann.
Komponentenintegrationstest
Testen wird durchgeführt mit dem Ziel, Fehlerzustände in den Schnittstellen und dem Zusammenwirken der integrierten Komponenten aufzudecken.
Komponententest
Testen einer (einzelnen) Komponente. [Nach IEEE 610]
Konfiguration
Die Anordnung eines Computersystems bzw. einer Komponente oder eines Systems, wie sie durch Anzahl, Beschaffenheit und Verbindungen seiner Bestandteile definiert ist.
Konfigurationskontrollboard
Siehe Change Control Board.
Konfigurationsmanagement
Technische und administrative Maßnahmen zur Identifizierung und Dokumentation der fachlichen und physischen Merkmale eines Konfigurationsobjekts, zur überwachung und Protokollierung von änderungen solcher Merkmale, zum Verfolgen des änderungsprozesses, Umsetzungsstatus und zur Verifizierung der übereinstimmung mit spezifizierten Anforderungen. [IEEE 610]
Konkreter Testfall
Ein Testfall mit konkreten Werten für Eingaben und vorausgesagte Ergebnisse. Logische Operanden der abstrakten Testfälle werden durch konkrete Werte ersetzt.
Kontrollfluss
Eine Abfolge von Ereignissen (Pfaden) während der Ausführung einer Komponente oder Systems.
Kontrollflussanalyse
Statisches Analyseverfahren, das auf einer Darstellung von Pfaden (Ereignisfolgen) in der Ausführung einer Komponente oder eines Systems basiert. Die Kontrollflussanalyse evaluiert die Integrität von Kontrollflussstrukturen mit dem Ziel, Anomalien wie Endlosschleifen oder logisch nicht erreichbare Prozessschritte zu finden.
Kontrollflussgraph
Eine abstrakte Repräsentation von allen möglichen Sequenzen von Ereignissen (Pfaden) der Ausführung in einer Komponente oder einem System.

L

Logische Bedingung
Ein logischer Ausdruck, der entweder als "wahr" oder "falsch" bewertet werden kann, z.B. A>B.

M

Mastertestkonzept
Ein Testkonzept, das sich typischerweise auf mehrere Teststufen bezieht.
Metrik
Die Mess-Skala und das genutzte Verfahren einer Messung. [ISO 14598]

N

Nachbedingung
Zustand des Testobjekts (und/oder der Umgebung), in dem sich das Testobjekt(oder die Umgebung) nach Ausführung eines Testfalls oder einer Testsequenz befinden muss.
Negativtest
Ein Test, der zeigen soll, dass eine Komponente oder ein System nicht funktioniert. Der Begriff bezeichnet eher die Einstellung des Testers als einen bestimmten Testansatz oder ein bestimmtes Testentwurfsverfahren, wie etwa das Testen mit ungültigen Eingabewerten oder Ausnahmen. [Nach Beizer]
Nicht bestandener Test
Ein Test schlägt fehl und gilt damit als nicht bestanden, wenn das aktuelle Ergebnis nicht mit dem vorausgesagten Ergebnis übereinstimmt.

O

P

Performanz
Der Grad, in dem ein System oder eine Komponente seine vorgesehenen Funktionen innerhalb vorgegebener Bedingungen (z.B. konstanter Last) hinsichtlich Verarbeitungszeit und Durchsatzleistung erbringt. [Nach IEEE 610]
Pfad
Eine Folge von Ereignissen wie z.B. ausführbaren Anweisungen einer Komponente oder eines Systems von einem Eintrittspunkt bis zu einem Austrittspunkt.
Pfadüberdeckung
Der Anteil der vollständigen Pfade, die durch eine Testsuite ausgeführt wurden.
Platzhalter (englisch: stub)
Eine rudimentäre oder spezielle Implementierung einer Softwarekomponente, die verwendet wird, um eine noch nicht implementierte Komponente zu ersetzen bzw. zu simulieren. [Nach IEEE 610]
Produktivumgebung
Beim Benutzer oder Betreiber eingesetzte Hard- und Softwareprodukte, auf denen die zu testende Komponente oder das System betrieben wird. Die Software kann Betriebssysteme, Datenbankmanagementsysteme und andere Applikationen enthalten.
Produktrisiko
Ein Risiko, das direkt auf ein Testobjekt bezogen ist.
Projektrisiko
Ein Risiko bezogen auf das Management und die Steuerung eines (Test-)Projekts, z.B. Mangel an personellen Ressourcen, ein zu enger Zeitrahmen, sich ändernde Anforderungen, usw.

Q

Qualität
(1) Der Grad, in dem ein System, eine Komponente oder ein Prozess die Kundenerwartungen und -bedürfnisse erfüllt. [Nach IEEE 610] (2) Der Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt. [ISO 9000:2000]
Qualitätskosten
Die gesamten Kosten, die durch Qualitätssicherungsaktivitäten und durch Fehlerwirkungen entstehen. Sie werden oft in Kosten der Fehlervorbeugung, der -Ermittlung, der internen Fehlerwirkungen und den externen Fehlerwirkungen aufgeteilt.
Qualitätsmanagement
Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich Qualität. Leiten und Lenken bezüglich Qualität umfassen üblicherweise das Festlegen der Qualitätspolitik und der Qualitätsziele, die Qualitätsplanung, die Qualitätssicherung und die Qualitätsverbesserung. [ISO 9000]
Qualitätsmerkmal
(1) Fähigkeit oder Eigenschaft, welche die Qualität einer Einheit beeinflusst. [IEEE 610] (2) Ein Satz von Eigenschaften eines Softwareprodukts, anhand dessen seine Qualität beschrieben und beurteilt wird. Ein Softwarequalitätsmerkmal kann über mehrere Stufen in Teilmerkmale verfeinert werden. [ISO 9126] Qualitätsmerkmale sind Funktionalität, Zuverlässigkeit, Benutzbarkeit, Effizienz, änderbarkeit und übertragbarkeit. [ISO 9126]
Qualitätssicherung
Teil des Qualitätsmanagements, das darauf gerichtet ist, Vertrauen in die Erfüllung der Qualitätsanforderungen zu erzeugen. [ISO 9000]

R

Regressionstest
Erneutes Testen eines bereits getesteten Programms bzw. einer Teilfunktionalität nach deren Modifikation. Ziel ist es nachzuweisen, dass durch die vorgenommenen Änderungen keine Fehlerzustände eingebaut oder (bisher maskierte Fehlerzustände) freigelegt wurden.
Review
Eine Bewertung eines Produkts oder eines Projektstatus. Sie dient dazu, Diskrepanzen zu den geplanten Ergebnissen aufzudecken und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Review ist ein Oberbegriff für Management-Review, informelles Review, technisches Review, Inspektion und Walkthrough. [Nach IEEE 1028]
Risiko
Ein Faktor, der zu negativen Konsequenzen in der Zukunft führen könnte, gewöhnlich ausgedrückt durch das Schadensausmaß und die Eintrittswahrscheinlichkeit.
Risikomanagement
Systematische Anwendung von Praktiken für die Aufgaben der Risikoidentifizierung, Risikoanalyse, Risikopriorisierung und Risikoüberwachung.
Rückverfolgbarkeit
Die Fähigkeit, zusammengehörige Teile von Dokumentation und Software zu identifizieren, insbesondere die Anforderungen mit den dazu gehörigen Testfällen.

S

SCRUM
Ein iterativ inkrementelles Vorgehensmodell für das Projektmanagement, das im Allgemeinen bei agiler Softwareentwicklung verwendet wird.
Sicherheitskritisches System
Ein System, bei dem eine Fehlerwirkung oder Fehlfunktion zum Tod oder ernsthafter Verletzung von Personen führen kann, oder zum Verlust oder schwerem Schaden von Gerätschaften, oder zu Umweltschäden.
Skriptsprache
Eine Programmiersprache zur Erstellung ausführbarer Skripte, die dann durch ein Testausführungswerkzeug (z.B. Capture/Replay-Werkzeug) verwendet werden.
Software
Programme, Prozeduren und möglicherweise zugeordnete Dokumentation und Daten für die betreffende Verarbeitung auf einem Computersystem. [IEEE 610]
Softwarelebenszyklus
Der Zeitraum, der bei der Konzeption eines Softwareprodukts beginnt und dann endet, wenn die Software nicht mehr für die Nutzung verfügbar ist. Der Softwarelebenszyklus enthält üblicherweise eine Konzeptionsphase, Anforderungsphase, Entwurfsphase, Implementierungsphase, Testphase, Installationsphase, Betriebs- und Wartungsphase, und manchmal eine Außerbetriebnahme. Bemerkung: Diese Phasen können sich überlappen oder iterativ durchgeführt werden.
Softwarequalität
Gesamtheit der Funktionalitäten und Merkmale eines Softwareprodukts, die sich auf dessen Eignung beziehen, festgelegte oder vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen. [Nach ISO 9126]
Spezifikation
Ein Dokument, das die Anforderungen, den Aufbau, das Verhalten oder andere Charakteristika des Systems bzw. der Komponente beschreibt, idealerweise genau, vollständig, konkret und nachprüfbar. Häufig enthält die Spezifikation auch Vorgaben zur Prüfung der Anforderungen. [Nach IEEE 610]
Spezifikationsorientierter Test
Siehe Black-Box-Test.
Standardsoftware
Ein Softwareprodukt, das für den allgemeinen Markt entwickelt wurde, d.h. eine große Anzahl von Kunden, und das in identischer Form an viele Kunden ausgeliefert wird.
Statische Analyse
Die Analyse von Software-Entwicklungsartefakten, z.B. Anforderungen oder Quelltext, ohne diese auszuführen. Statische Analyse wird in der Regel mit Werkzeugunterstützung durchgeführt.
Statischer Test
Testen von Software-Entwicklungsartefakten, z.B. Anforderungen oder Quelltext, ohne diese auszuführen, z.B. durch Reviews oder statische Analyse.
Strukturbasierter Test
Siehe White-Box-Test.
Strukturelle überdeckung
Überdeckung, die auf Basis der internen Struktur von Komponenten oder eines Systems gemessen wird.
Struktureller Test
Siehe White-Box-Testentwurfsverfahren.
Strukturelles Testentwurfsverfahren
Siehe White-Box-Testentwurfsverfahren.
Stufentestkonzept
Ein Testkonzept, das typischerweise für genau eine Teststufe gilt.
System
Eine Zusammenstellung von Komponenten, um eine spezifische Funktion oder eine Menge von Funktionen zu erfüllen. [IEEE 610]
Systemintegrationstest
Testen der Integration von Systemen und Paketen, Testen der Schnittstellen zu einer externen Organisation (z.B. Electronic Data Interchange oder Internet).
Systemtest
Testen eines integrierten Systems, um sicherzustellen, dass es spezifizierte Anforderungen erfüllt. [Hetzel]

T

Test
Eine Menge von einem oder mehreren Testfällen. [IEEE 829]
Testablaufspezifikation
Ein Dokument, das eine Folge von Schritten zur Testausführung festlegt. Auch bekannt als Testskript oder Testdrehbuch. [Nach IEEE 829]
Testabschlussbericht
Ein Dokument, das die Testaktivitäten und -ergebnisse zusammenfasst. Es enthält eine Bewertung der durchgeführten Tests gegen definierte Endekriterien. [Nach IEEE 829]
Testart
Eine Gruppe von Testaktivitäten, mit der Absicht, eine Komponente oder ein System auf einige zusammenhängende Qualitätsmerkmale zu prüfen. Eine Testart ist auf ein bestimmtes Testziel fokussiert, wie z.B. Zuverlässigkeitstest, Regressionstest, Gebrauchstauglichkeitstest. Die Testart kann sich auch auf eine oder mehrere Teststufen oder -phasen beziehen. [Nach TMap]
Testausführungsplan
Ein Plan für die Ausführung von Testabläufen. Anmerkung: Der Testausführungsplan enthält die Testabläufe mit ihrem Kontext und der auszuführenden Reihenfolge.
Testautomatisierung
Einsatz von Softwarewerkzeugen zur Durchführung oder Unterstützung von Testaktivitäten, z.B. Testmanagement, Testentwurf, Testausführung und Soll/Ist-Vergleich.
Testbarkeit
Die Fähigkeit eines Softwareprodukts für einen Test nach einer Änderung. [ISO 9126]
Testbasis
Alle Dokumente, aus denen die Anforderungen ersichtlich werden, die an eine Komponente oder ein System gestellt werden, bzw. die Dokumentation, auf der die Herleitung oder Auswahl der Testfälle beruht. Wenn ein Dokument nur über das formale Änderungsverfahren geändert werden kann, handelt es sich um eine festgelegte Testbasis. [Nach TMap]
Testbedingung
Eine Einheit oder ein Ereignis, z.B. eine Funktion, eine Transaktion, ein Feature, ein Qualitätsmerkmal oder ein strukturelles Element einer Komponente oder eines Systems, welche bzw. welches durch einen oder mehrere Testfälle verifiziert werden kann.
Test-Charta
Eine Anweisung von Testzielen und möglichen Testideen wie getestet werden soll. Test-Chartas werden oft im explorativen Testen verwendet.
Testdaten
Daten die (z.B. in einer Datenbank) vor der Ausführung eines Tests existieren, und die die Ausführung der Komponente bzw. des Systems im Testbeeinflussen bzw. dadurch beeinflusst werden.
Testdurchführung
Der Prozess der Ausführung eines Tests für eine Komponente oder ein System, der Ist-Ergebnisse erzeugt.
Testen
Der Prozess, der aus allen Aktivitäten des Lebenszyklus besteht (sowohl statisch als auch dynamisch), die sich mit der Planung, Vorbereitung und Bewertung eines Softwareprodukts und dazugehöriger Arbeitsergebnisse befassen. Ziel des Prozesses ist sicherzustellen, dass diese allen festgelegten Anforderungen genügen, dass sie ihren Zweck erfüllen, und etwaige Fehlerzustände zu finden.
Testentwurf
(1) Siehe Testentwurfsspezifikation. (2) Der Vorgang, allgemeine Testziele in handfeste Testbedingungen und Testfälle zu überführen.
Testentwurfsspezifikation
Ein Ergebnisdokument, das die Testbedingungen für ein Testobjekt, die detaillierte Testvorgehensweise und die zugeordneten abstrakten Testfälle identifiziert. [Nach IEEE 829]
Testentwurfsverfahren
Eine Vorgehensweise, nach der Testfälle abgeleitet oder ausgewählt werden.
Tester
Eine sachkundige Fachperson, die am Testen einer Komponente oder eines Systems beteiligt ist.
Testfall
Umfasst folgende Angaben: die für die Ausführung notwendigen Vorbedingungen, die Menge der Eingabewerte (ein Eingabewert je Parameter des Testobjekts), die Menge der vorausgesagten Ergebnisse, sowie die erwarteten Nachbedingungen. Testfälle werden entwickelt im Hinblick auf ein bestimmtes Ziel bzw. auf eine Testbedingung, wie z.B. einen bestimmten Programmpfad auszuführen oder die Übereinstimmung mit spezifischen Anforderungen zu prüfen (wie Eingaben an das Testobjekt zu übergeben und Sollwerte abzulesen sind). [Nach IEEE 610]
Testfallspezifikation
Ein Dokument, das eine Menge von Testfällen für ein Testobjekt spezifiziert (inkl. Testdaten und Vor-/Nachbedingung), bei dem die Testfälle jeweils Ziele, Eingaben, Testaktionen, vorausgesagte Ergebnisse und Vorbedingungen für die Ausführung enthalten. [Nach IEEE 829].
Testfortschrittsbericht
Ein Dokument, das die Testaktivitäten und -ergebnisse zusammenfasst, und das in regelmäßigen Zeiträumen erstellt wird. Es berichtet über den Fortschritt der Testaktivitäten gegenüber einer definierten Vergleichsbasis (wie z.B. dem ursprünglichen Testkonzept) und kommuniziert Risiken und Alternativen, die eine Managemententscheidung erfordern.
Testkonzept
Ein Dokument, das u.a. den Gültigkeitsbereich, die Vorgehensweise, die Ressourcen und die Zeitplanung der beabsichtigten Tests mit allen Aktivitäten beschreibt. Es identifiziert u.a. die Testobjekte, die zu testenden Features und die Testaufgaben. Es ordnet den Testaufgaben die Tester zu und legt den Unabhängigkeitsgrad der Tester fest. Es beschreibt die Testumgebung, die Testentwurfsverfahren und die anzuwendenden Verfahren zur Messung der Tests, und begründet deren Auswahl. Außerdem werden Risiken beschrieben, die eine Planung für den Fall des Eintretens erfordern. Ein Testkonzept ist somit die Niederschrift des Testplanungsprozesses. [Nach IEEE 829]
Testlauf
Die Ausführung eines oder mehrerer Testfälle mit einer bestimmten Version des Testobjekts.
Testmanagement
Planung, Aufwandsschätzung, Überwachung und Kontrolle von Testaktivitäten, die üblicherweise durch einen Testmanager erfolgen.
Testmanager
Die Person, die für das Management der Testaktivitäten, der Testressourcen und für die Bewertung des Testobjekts verantwortlich ist. Zu den Aufgaben gehören Anleitung, die Steuerung, die Verwaltung, Planung und Regelung der Aktivitäten zur Bewertung des Testobjekts.
Testmittel
Alle Artefakte, die während des Testprozesses erstellt werden und die erforderlich sind, um die Tests zu planen, zu entwerfen oder auszuführen. Dazu gehören: Dokumente, Skripte, Eingabedaten, erwartete Ergebnisse, Prozeduren zum Aufsetzen und Aufräumen von Testdaten, Dateien, Datenbanken, Umgebungen und weitere zusätzliche Software- und Dienstprogramme, die für das Testen verwendet werden. [Nach Fewster und Graham]
Testobjekt
Die Komponente oder das System, welches getestet wird.
Testorakel
Informationsquelle zur Ermittlung der jeweiligen vorausgesagten Ergebnisse, die mit den tatsächlichen Ergebnissen einer Software im Test zu vergleichen sind. Anmerkung: Ein Testorakel kann ein existierendes System (als Benchmark), ein Benutzerhandbuch oder das Spezialwissen einer Person sein, sollte aber nicht der Code sein. [Nach Adrion]
Testplan
Eine Liste von Aktivitäten, Aufgaben oder Ereignissen des Testprozesses, mit Angabe ihrer geplanten Anfangs- und Endtermine sowie ihrer gegenseitigen Abhängigkeiten.
Testplanung
Eine Aktivität im Testprozess zur Erstellung und Fortschreibung des Testkonzepts.
Testprotokoll
Eine chronologische Aufzeichnung von Einzelheiten der Testausführung. [IEEE 829]
Testrahmen
Eine Testumgebung, die aus den für die Testausführung benötigten Treibern und Platzhaltern besteht.
Testrealisierung
Prozess der Entwicklung und Priorisierung von (konkreten) Testfällen, Erstellung von Testdaten und, optional, Vorbereitung von Testrahmen und Schreiben von automatisierten Testskripten.
Testskript
Bezeichnet üblicherweise eine Testablaufspezifikation, insbesondere eine automatisierte.
Testspezifikation
Ein Dokument, das aus der Testentwurfsspezifikation, der Testfallspezifikation und/oder der Testablaufspezifikation besteht.
Teststeuerung
Als Teststeuerung bezeichnet man die Managementaufgabe zur Entwicklung und Anwendung von Korrekturmaßnahmen, um in einem Testprojekt eine Abweichung vom geplanten Vorgehen zu beherrschen.
Teststrategie
Abstrakte Beschreibung der vorgesehenen Teststufen und der Art und Weise, wie innerhalb dieser Teststufen vorzugehen ist, für eine Organisation oder ein Programm - gültig für ein oder mehrere Projekte.
Teststufe
Eine Teststufe ist eine Gruppe von Testaktivitäten, die gemeinsam ausgeführt und verwaltet werden. Teststufen sind mit Zuständigkeiten in einem Projektverknüpft. Beispiele für Teststufen sind der Komponententest, der Integrationstest, der Systemtest und der Abnahmetest. [Nach TMap]
Testsuite
Die Zusammenstellung (Aggregation) mehrerer Testfälle für den Test einer Komponente oder eines Systems, bei der Nachbedingungen des einen Tests als Vorbedingungen des folgenden Tests genutzt werden können.
Testszenario
Siehe Testablaufspezifikation.
Testumgebung
Eine Umgebung, die benötigt wird, um Tests auszuführen. Sie umfasst Hardware, Instrumentierung, Simulatoren, Softwarewerkzeuge und andere unterstützende Hilfsmittel. [Nach IEEE 610]
Testverfahren
Siehe Testentwurfsverfahren.
Testvorgehensweise
Die Umsetzung einer Teststrategie in einem spezifischen Projekt. Typischerweise enthält sie die getroffenen Entscheidungen zur Erreichung der (Test-)Projektziele, die Ergebnisse der Risikoanalyse, die Testentwurfsverfahren, die Endekriterien und die geplanten durchzuführenden Tests (Testarten).
Testwerkzeug
Ein Werkzeug, das eine oder mehrere Testaktivitäten, wie Planung und Steuerung, Spezifikation, Erstellung von Testdaten, Testdurchführung und Bewertung, unterstützt. [TMap]
Testzyklus
Durchführung des Testprozesses für ein einzelnes bestimmtes Release des Testobjekts.
Treiber
Ein Testwerkzeug, das eine zu testende Komponente/ein System aufruft und/oder steuert. [Nach TMap]

U

Überdeckungselement
Eine Einheit oder eine Eigenschaft als Basis für den überdeckungsgrad, z.B. Äquivalenzklasse oder Anweisung auf Implementierungsebene.
Überdeckungsgrad
Der Grad, ausgedrückt in Prozent, zu dem ein spezifiziertes Überdeckungselement (z.B. Zweig) durch eine Testsuite ausgeführt wurde.
Unit
Siehe Komponente.

V

Validierung
Bestätigung durch Bereitstellung eines objektiven Nachweises, dass die Anforderungen für einen spezifischen beabsichtigten Gebrauch oder eine spezifische beabsichtigte Anwendung erfüllt worden sind. [ISO 9000]
Variable
Ein Speicherelement in einem Computer, das innerhalb eines Softwareprogramms über seinen Namen angesprochen werden kann.
Verifizierung
Bestätigung durch Bereitstellung eines objektiven Nachweises, dass festgelegte Anforderungen erfüllt worden sind. [ISO 9000]
V-Modell
Vorgehensmodell für die Softwareentwicklung, um die Aktivitäten des Software-Entwicklungslebenszyklus von der Anforderungsspezifikation bis zur Wartung zu beschreiben. Das V-Modell stellt dar, wie Prüf- und Testaktivitäten in jede Phase des Software-Entwicklungslebenszyklus integriert und die Zwischenprodukte geprüft (validiert und verifiziert) werden können. Anmerkung: Hier ist das allgemeine Vorgehensmodell von Barry Boehm gemeint.
Vollständiger Test
Siehe erschöpfender Test.
Vorbedingung
Bedingungen an den Zustand des Testobjekts und seiner Umgebung, die vor der Durchführung eines Testfalls oder Testablaufs erfüllt sein müssen.

W

Wartung
Modifikation eines Softwareprodukts nach seiner Auslieferung, um Fehlerzustände zu korrigieren, die Performanz oder andere Merkmale zu verbessern oder das Produkt für eine andere Umgebung zu adaptieren. [IEEE 1219]
Wartungstest
Testen der Änderungen an einem laufenden System oder der Auswirkungen einer geänderten Umgebung auf ein laufendes System.
White-Box-Test
Ein Test, der auf der Analyse der internen Struktur einer Komponente oder eines Systems basiert.
White-Box-Testentwurfsverfahren (auch: White-Box-Verfahren)
Ein dokumentiertes Verfahren zur Herleitung und Auswahl von Testfällen, basierend auf der internen Struktur einer Komponente oder eines Systems.

X

Y

Z

Zustandsbasierter Test
Ein Black-Box-Testentwurfsverfahren, mit dem Testfälle entworfen werden, um gültige und ungültige Zustandsübergänge zu prüfen.
Zustandsübergang
Ein Übergang zwischen zwei Zuständen einer Komponente oder eines Systems.
Zweig
Ein Basisblock, der zur Ausführung ausgewählt werden kann, basierend auf einem Programmkonstrukt, bei dem einer von zwei oder mehreren alternativen Pfaden möglich ist. Z.B. if-then-else.
Zweigtest
Ein White-Box-Testentwurfsverfahren, bei dem die Testfälle so entworfen werden, dass die Zweige durchlaufen werden.

Verwendete Marken (Warenzeichen)
Dieses Glossar benutzt – ebenso wie das offizielle ISTQB/GTB Standardglossar der Testbegriffe – folgende eingetragene Marken:

  • - CMMI ist eine eingetragene Marke der Carnegie Mellon University
  • - Rational Unified Process (RUP) ist eine eingetragene Marke der Rational Software Corporation
  • - TMap ist eine eingetragene Marke von Sogeti Nederland BV

Informative und normative Dokumente
Für die verwendeten Referenzen zu Standards und Fachliteratur, siehe die entsprechenden Angaben im ISTQB/GTB Standardglossar der Testbegriffe sowie im ISTQB® Standard Glossary of terms used in Software Testing.

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